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Alte Hardware zum neuen Leben erwecken, in Form eines HTPC!

 

 

Heute befassen wir uns mit dem Thema "Alte Hardware zum neuen Leben erwecken, in Form eines HTPC!".

Warum machen wir das? Man mag es kaum glauben, aber es gibt genug Menschen die (Hardware-)Leichen im Keller

haben, welche in Vergessenheit geraten sind und auf ihre letzte Ruhestätte – meist dem Wertstoffhof – warten.

 

Dabei kann man diese viel sinnvoller einsetzen. Kaum einer hat Zocker-Hardware im Keller liegen, weshalb die

Überreste für Spiele nur selten taugen und der Büroknecht im Wohnzimmer erledigt seine Aufgaben zuverlässig.

Also bleibt das potenzielle Endprodukt ein HTPC.

 

Wir haben uns im Lager auf die Suche nach (Hardware-)Leichen gemacht und sind fündig geworden:

 

Gehäuse: Medion Digitainer I. Generation

Netzteil: LC-Power 400W

Mainboard: Asus P5GC VM PRO

CPU: Intel Pentium Dualcore E2160 mit 1,6Ghz

RAM: 4x 1GByte DDR2 Hynix 533 FSB

Grafikkarte: AMD Radeon 4350 Low Profile PCIe 512MByte GDDR5

Festplatte: Seagate ST3500312CS Pipeline HD2 500GByte

Laufwerk: LG Multidrive DVD-RW

Sonstiges: Hauppauge WinTV HVR 1110

 

Sicherlich wird jetzt die ein oder andere Stimme laut, welche schreit, was man damit wohl anfangen soll -

wir zeigen es euch! Hier geht es nicht um rohe Megahertz-Power, sondern um einfache aber potente Hardware,

welche für oben genannten Zweck vollkommen ausreicht. Vorab sei erwähnt, dass wir keinerlei Haftung für

Schäden übernehmen. Alle Arbeiten geschehen auf eigene Gefahr!

 

Als erstes heißt es entstauben…

 

Gut 2 Jahre verbrachte die Hardware mit Staub- und Partikel sammeln. Wir verwenden hierbei einen Staubsauger

statt einen Feger oder dergleichen, das Stichwort lautet statische Ladung. Sollte allerdings der eventuell

vorhandene Lüfter auch per Haushaltsgerät gesäubert werden, ist der Stecker von der Platine zu ziehen,

ansonsten riskiert man ein Stück kaputte Hardware, da der Lüfter bei Rotation Spannung erzeugt.

Wer es richtig sauber haben will, kann sich zusätzlich noch mit Zahnbürste und Isopropanol versuchen.

Für unseren Aufbau aber verzichten wir darauf. Generell ist beim Reinigen Vorsicht geboten!

 

Anschließend betrachten wir die Hardware auch nochmal optisch auf Schäden.

Sobald wir die Hardware für gut befinden, geht es schon an den Zusammenbau.

 

Unsere (Hardware-)Leichen wie Gehäuse und Netzteil sind bereits verheiratet.

Bei wem das nicht der Fall ist, bringt die beiden Singles mit vier Schrauben zusammen.

 

Zuerst packen wir, wenn nicht - wie in unserem Fall - bereits so vorgefunden, den Prozessor auf das Mainboard,

tragen Wärmeleitpaste auf und montieren den Kühler. Wichtig ist hierbei, dass der Kühler richtig und sicher sitzt.

Hierzu kann man einfach den Kühler anheben und testen ob sich etwas löst oder nicht. Bei Sockel 775 Plattformen

kommt es gerne vor, dass die Push-Pins des Kühlers ihren Dienst versagen. Dann ist entweder ein Bearbeiten mit

dem Schraubendreher angesagt oder ein neuer Kühler.

 

Danach wird der Arbeitsspeicher in die Bänke geklippst, hierbei gilt es auf die Aussparungen zu achten.

Der Vorteil an der Vorabmontage ist, dass man sich die Fummelei im Gehäuse spart.

 

Bevor wir das Board in das Gehäuse pflanzen, setzen wir die Mainboard-Blende ein - die wird hin und wieder mal

vergessen. Grundsätzlich ist die Platine von oben einzusetzen und vorab in die Blende einzupassen. Warum?

Ganz einfach: Wenn das Board bereits aufliegt und in die richtige Position geschoben wird, besteht die Gefahr,

dass das PCB zerkratzt und beschädigt wird. Apropo, voher sollten natürlich die Schraubenaufnahmen platziert

sein. Schrauben rein und schon ist der erste Step geschafft.

 

Nun kümmern wir uns um die Kabel für die Frontanschlüsse, sowie Schalter und Status LED's.

Unser Medion Digitainer Gehäuse verfügt, neben einem Kartenleser, über einen X10 Funkempfänger, welcher

per interen USB an das Board geklemmt wird. Darüber hinaus haben wir uns aus einer USB Slot-Blende den

USB Anschluss geklaut und diesen intern angeschlossen und die Buchse nach vorne verfrachtet.

Hieran steckt nun ein WLAN Stick, sodass wir extern nichts mehr brauchen. Die Stecker für PWR, Reset, HDD-

und PWR LED werden gemäß der PIN Belegung des Boards angeschlossen.

 

Für die anderen Stecker wie FireWire, Composite oder Scart, wie es das Gehäuse bietet, haben wir mangels

Steckplätze kein zu Hause mehr. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich hierbei um selten bis gar nicht

verwendete Schnittstellen handelt, die wir in unserem Fall genauso wenig nutzen, kann man das durchaus

verschmerzen.

 

Nun widmen wir uns der Grafikkarte und der TV Karte, einer meiner Lieblingsabschnitte im Artikel:

Einfach nur in den jeweiligen Slot einstecken und das war es. Fertig! Zusätzliche PCIe Stromstecker,

wie man es von Grafikkarten jenseits der 150 Watt kennt, braucht man natürlich nicht.

 

Mit dem DVD Laufwerk, sowie der Festplatte, verhält es sich genauso ähnlich: Ab damit in den Schacht,

in unserem Fall mit benutzerfreundlichen Montageschienen und verbunden wird das ganze mit dem Board

per SATA-Kabel. Wer PATA/IDE nutzt, steckt eben diese Kabel an.

 

Am Ende heißt es: Stromstecker an alles ran was Strom braucht. Nun prüfen wir alle Kabel nochmal auf

ordentlichen Sitz und erfreuen uns an dem nächsten Schritt, einem Kaffee!

 

Nun geht es ans Eingemachte...

 

Kaltgerätestecker, Monitor, Maus und Tastatur wird angesteckt und auf den Taster gedrückt. Nichts passiert.

Ein Blick auf die Steckerleiste verriet: "Ich bin aus!". Also Steckerleiste ein, ein Druck und ein Ruck.

Die Lüfter laufen an, das BIOS begrüßt uns auf Anhieb und wir sind erleichtert, dass die Hardware funktioniert.

 

Bei wem sich jetzt nichts rührt und keine Steckerleiste dran Schuld ist, darf mit der Fehleranalyse beginnen.

Erste Schritt ist das Netzteil intern komplett abstecken und mit einer Büroklammer starten. Dazu überbrückt man

am Mainboardstecker das grüne Kabel mit einem beliebigen (schwarzen) Massekabel. Bleibt auch hier der Netzteil-

Lüfter still, ist mit aller Wahrscheinlichkeit das Netzteil hinüber. Sollte sich was tun, liegt der Fehler möglicher Weise

am Board. Manchmal hilft ein Ausbau und Zusammenbau ausserhalb des Gehäuses. Wenn sich dann immer noch

nichts tut, dann ist das Board möglicher Weise tatsächlich zur Leiche mutiert. Anderfalls wird irgendwo ein

Kurzschluss provziert - dann heißt es Schraubenaufnahmen, Gehäuse und Kabel prüfen.

 

Wenn sich im zusammengebauten Zustand etwas rührt, man aber von Pieptönen begrüßt wird, findet im

BIOS Kompendium unfangreiche Hilfe zu den Beep-Codes und kann damit den Fehler eingrenzen.

 

Nun gehen wir mal davon aus, dass ihr auch zu den Glücklichen gehört, wo die Kiste auf Anhieb funktioniert.

Dann gehen wir ins BIOS, setzen ggf. die Boot-Reihenfolge primär auf das CD/DVD Laufwerk - meist ist das

bereits die Regel, legen die Windows CD ein (in unserem Fall Windows 7 Professional x64) und lassen den

Rechner neu starten.

 

Hello Windows...

 

Nun richten wir uns die Festplatte so ein wie wir sie brauchen und formatieren sie einmal. Wer die Möglichkeit hat,

die Festplatte extern an einem Rechner anzuschließen und zu formatieren - gerne auch LowLevelFormat, sollte

dies vorab tun, da Windows 7 im Setup nur die Schnellformatierung anbietet. Geht zwar schnell, ist aber nicht

so sauber, da die Plattern nicht auf Fehler überprüft und ggf. defekte Sektoren nicht ausgeblendet werden.

Lange Arbeitspausen, Abstürze und Bluescreens wären im Falle einer angeschlagenen und nur schnell

formatierten Festplatte die mögliche Folge.

 

Wir partitionieren uns unsere Festplatte in drei Partionen, eine für das System, eine für Multimedia (wie Aufnahmen,

Filme usw.) und eine als Datengrab. Die anschließende Schnellformatierung ist im Falle der Vorabformatierung kein

Problem mehr, da eventuelle Fehler in der P-Liste der Festplatte gespeichert bleiben. Der Rest der Installation

geht nun selbstständig von statten und bis zur Einrichtung ziehen wir uns mit einem weiteren Kaffee zurück.

 

"Windows wird gestartet…" - was für ein vertrauter Anblick. Noch schnell einen Nutzernamen eingehämmert,

ein Passwort vergeben und mit einem validen Lizenzschlüssel geht es auf den Desktop. Da wir über ein

Family Pack verfügen, stellt die Inbetriebnahme kein Problem dar.

 

Nun wagen wir uns an die Software, um aus dem PC einen echten HTPC zu machen. Wir brauchen hierzu:

 

NET Framework 4

Dataram RAMDisk

MediaPortal 1.7.0

 

und Additional, worauf wir später zurück kommen:

 

RMClock

Acronis Drive Monitor

PeerBlock

Windows Remote Service

 

was aber keineswegs zwingend erforderlich ist.

 

Solche Sachen wie Virenschutz und aktuelle Treiber sollten eine Selbstverständlichkeit sein,

weshalb wir hierauf nicht gesondert eingehen.

 

Zuerst...

 

befehlen wir Windows die nervigen "Soll das wirklich ganz ganz ganz sicher gemacht werden" Meldungen

zu unterlassen. Zugegeben ganz so schlimm ist es nicht, jedoch wenn man weiß was man tut, wirken die

Einblendungen störend. Per Windows-Taste + R und dem Befehl "msconfig" gehen wir in die Systemkonfiguration

und wechseln auf den Karteireiter "Tools". Mit einem Klick auf "UAC Einstellungen" schieben wir im neu

aufblendenden Fenster den Regler ganz runter und bestätigen mit einem Klick auf OK. Die anschließend fast

schon bedrohlich wirkende Meldung aus dem Wartungscenter darf getrost ignoriert werden.

 

Nun starten wir mit der Installation von NET Framework 4, da die beiden folgenden Programme darauf aufbauen.

Hierbei kann man eine Webinstallation durchführen oder die Setup-Datei downloaden und ausführen.

Das Prozedere geht selbstständig von der Hand und erfordert keinerlei Eingriffe.

 

Jetzt kommen wir zur Einrichtung eines RAM Laufwerkes. Warum so etwas von Vorteil ist, erläutern wir zum Ende

des Artikels. Hierzu greifen wir auf das kostenfreie Tool "Dataram RAMDisk" zurück. Bei der Installation gibt es

nichts zu beachten, interessant wird es bei der Ausführung des Programms. Windows fragt nach der Installation

nach einem Treiber für ein Laufwerk, dessen Buchstaben und Größe wir im Tool festlegen können. Wichtig hierbei ist,

dass nicht zu viel Arbeitsspeicher reserviert wird, da euch die Kapazität sonst während dem Betrieb fehlt.

Nach erfolgreicher Einrichtung habt ihr nun ein weiteres Laufwerk im Explorer.

 

Anschließend wenden wir uns dem elementarsten Programm zu...

 

Dem MediaPortal 1.7.0. Dieses OpenSource Programm ist nicht nur umfangreich, sondern auch leicht zu bedienen

und zu installieren. Nach einem Klick auf das Installationspaket werden wir gefragt ob wir eine Einzelplatz-Installation

haben möchten oder eine Server-Installation. Wir entscheiden uns für Ersteres, da der Rechner als Stand-Alone

agieren soll. Folgend wird die Systemkonfiguration untersucht und zusammengefasst, welche Änderungen

vorgenommen werden. Nach einem Klick auf "Installieren" lädt das Setup die benötigten Dateien selbstständig

aus dem Internet und installiert diese eigenständig der Reihe nach. Spätestens jetzt hat es sich gelohnt,

die UAC-Einstellungen zu ändern. Wir gönnen uns nun eine weitere Tasse Kaffee und warten gespannt ab.

 

Nachdem die Installation abgeschlossen und die Tasse halb geleert ist, geht es an die Einstellungen von MediaPortal.

Da der Funktionsumfang des Programms und damit auch die Fülle der Einstellungen gigantisch ist und jeder Nutzer

seine eigenen Konfigurationspräferenzen hat, verweisen wir an dieser Stelle auf die Dokumentation der Entwickler.

Um dem RAM-Laufwerk einen Sinn zu geben, wird dieses in den Einstellungen als Timeshift-Verzeichnis angegeben.

 

Da jetzt alles - hoffenlich - richtig eingerichtet wurde, geht es an den Start von Media Portal:

TV-Server wird geladen... Eingabe-Geräte initialisiert... Plugins gestartet und e voila... Nun haben wir einen HTPC!

Man kann sich das Programm Dank Plugins beliebig erweitern und an den gebotenen Möglichkeiten erfreuen.

 

Wir rauben uns jetzt den letzten Tropfen Kaffee...

 

aus der Kanne und betreiben nun ein bisschen Feinschliff, dazu kommen wir auf die additional genannten

Programme zurück und fangen mit "RMClock" an... Hierbei handelt es sich zwar um ein altes aber einfaches Tool,

um den Prozessor in seinem Stromverbrauch und seinen Leistungszuständen anzupassen. Da wir in unserem Fall

ein Board haben, welches keine VCore Optionen anbietet, ist RMClock unsere letzte Hoffnung.

 

Hier können wir nun einstellen, mit welchen Multiplikatorstufen und welcher Spannung der Prozessor laufen darf.

Wir entscheiden uns für die geringste Spannung, in unserem Fall 1,1875 Volt und nageln den Multiplikator auf

maximal 7 fest. Mit entsprechenden Profilen können wir diese Einstellungen speichern. Abgesehen von einer

geringeren Wärmeentwicklung, sparen wir uns im Jahr mit Sicherheit den einen oder anderen Euro.

Natürlich sollte man die jeweilig eingestellte Spannung auf Stabilität prüfen, um auszuloten wie weit man runter

gehen darf. Bei unserer x64 Version von Windows bedarf es noch einem Patch, der das Programm unter einer

64-Bit Umgebung zum Laufen bringt.

 

Jetzt kümmern wir uns ein wenig um die Festplatte, da diese doch schon ein paar Tage hinter sich hat und

installieren hierfür "Acronis Drive Monitor". Dieses Tool hilft uns, dank automatischer Mailbenachrichtigung,

den SMART Status und Temperatur des Laufwerks im Auge zu behalten. Da der Rechner in unserem Fall

mindestens 8 Stunden pro Tag im Betrieb ist und MediaPortal bereits automatisch im Vollbildmodus startet,

eine ziemlich praktische Sache.

 

Virenschutz ist die eine Sache, Firewall die andere und "PeerBlock" eine richtig feine. Dieses Tool hilft u.a.

Werbeeinblendungen, welche sich aus Updates von Virenscannern ergeben können, zu verhindern und diverse

Außenzugriffe zu vermeiden. Die Installation geht einfach von der Hand und zu beachten gibt es auch nicht viel,

außer dass das Programm mit im Autostart platziert sein sollte, sowie dass die Updates aktiviert sind.

 

Für die, die einen Teil der Festplatte im Netzwerk freigeben möchten, sollten natürlich nicht vergessen die

Freigaben und Berechtigungen zu setzen. Mit einem Rechtsklick auf die jeweilige Partition - oder dem

entsprechenden Ordner - und einem Klick auf "Freigabe" ist der Vorgang binnen einer Minute erledigt.

 

Die manuelle Anmeldung...

 

an Windows muss auch nicht mehr sein, wenn wir diese automatisieren. Oder wer hat schon Lust vor der

Multimediasession jedes Mal sein Passwort einzugeben... Wir nicht! Per Windows-Taste + R und dem Befehl

"cmd" öffnen wir die Konsole. Anschließend kommen wir mit dem Befehl "netplwiz" zum gewünschten Bereich.

Nach einem Doppelklick auf das Benutzerkonto geben wir zwei Mal das Kennwort ein und bestätigen den Vorgang

mit einem Klick auf "OK". In Zukunft geht die Anmeldung von selbst von statten. Allerdings sei anzumerken,

dass diese Option auch ein Sicherheitsrisiko darstellen kann, da sich hiermit jeder vor Ort Zugriff am Rechner

verschaffen kann.

 

Da wir einen X10 Funkempfänger im Gehäuse haben, können wir mit der entsprechenden Fernbedienung

unseren HTPC ohne Tastatur und Maus steuern. Da aber nicht jeder einen solchen Empfänger und entsprechende

Fernbedienung besitzt, gibt es noch eine andere Lösung und hört auf den Namen "Windows Remote Service".

Da die Smartphones heutzutage eine Allzweckwaffe sind, warum auch nicht als Fernbedienung nutzen.

Das Tool lässt sich schnell und einfach installieren und einen Klick später ist bereits der Service am PC eingerichtet.

Schnell noch die dazugehörige App für das Smartphone runter laden und schon kann der Spaß los gehen.

 

Das Android oder iOS Gerät erkennt den Server im WLAN Netzwerk automatisch und kann nun darauf zugreifen -

eine nette Spielerei wie wir finden. Alternativ gibt es noch das Tool "Unified Remote Control" und funktioniert

auf die gleiche Art und Weise. Wichtig ist, dass das jeweilige Programm als Ausnahme in der Windows-Firewall

definiert wird, da im Zweifelsfall sonst keine Kommunikation zwischen Handheld und Computer möglich ist.

 

Jetzt endlich kommen wir zum RAM-Laufwerk...

 

Wozu ein RAM Laufwerk? Wie oben beschrieben haben wir das Laufwerk als Timeshift-Verzeichnis angegeben,

sodass hier die temporären Files abgelegt werden können und ein schneller Zugriff erfolgen kann. Desweiteren

entlasten wir damit die Festplatte von etlichen Schreib- und Lesezugriffen. Die Festplatte wird es danken!

Die Zugriffszeiten und Leseraten sprechen für sich: 1088MByte/s und 0,02ms! Damit schaut selbst jede SSD alt aus.

Im Vergleich dazu die betagte Festplatte: 65MByte/s und 14ms. Hierbei sei erwähnt, dass es sich bei unserem

Modell um eine Festplatte handelt, welche mit nur 5400 Touren arbeitet.

Spätestens jetzt ist der Sinn und Zweck des RAM Laufwerks erklärt.

 

Nun haben wir aus vermeintlich toter Hardware einen brauchbaren HTPC gebastelt, der uns mindestens den selben,

wenn nicht sogar mehr, Funktionsumfang bietet, als vergleichbare Geräte, die für teures Geld im Laden stehen.

Egal ob TV, Filme, Musik, Radio, Online Videothek, Wetter, Nachrichten oder Tetris - all das lässt sich bewerkstelligen.

 

Hier sei erwähnt, dass wir keine ökologischen oder ökonomischen Aspekte berücksichtigen, sondern einzig allein

das Ziel verfolgen, wie eingangs beschrieben, alte Hardware zum neuen Leben zu erwecken. Nun ist unser Kaffee

alle, Windows möchte Updates fahren und wir bedanken uns vielmals für's Lesen und wünschen euch viel Spaß

beim reanimieren von (Hardware-)Leichen.

 

Stay tuned!

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